JRK-Neckargemünd - Ausflug nach Rothenburg ob der Tauber

Am 09. Dezember 2011 machten wir, das Jugendrotkreuz Neckargemünd, einen Wochenend-Ausflug nach Rothenburg ob der Tauber. Am Freitag, den 9. Dezember um 17 Uhr ging die Fahrt los. Nach knapp 2 Stunden und schrecklich viel Regen kamen wir endlich an. Der Wetterbericht wurde studiert und alle hofften, dass es die nächten zwei Tage wenigstens ein paar regenfreie Stunden geben würde. Der erste Abend war sehr entspannt. Nachdem wir unser Gepäck ausgeladen hatten, jeder sein Bett überzogen hatte und einigermaßen Ordung entstanden war, begab sich unsere Gruppe in einen Aufenthaltsraum und beendete den ersten Abend mit lustigen Gemeinschaftsspielen.


Der zweite Tag begann und die erste Frage war: Wie ist das Wetter??? Langsam lugte einer nach dem anderen aus dem Fenster und alle waren erstaunt! Die Dächer der Häuser waren weiß vom Tau und der Himmel war strahlend blau. Wer hätte das gedacht? Also ging es nichts wie ab nach draußen in die Kälte und über den Hof zum Frühstück in das Haupthaus unserer Jugendherberge. Nachdem alle gesättigt waren, machten wir uns auf den Weg in die schöne Altstadt. Es war ganz fantastisch weihnachtlich geschmückt, überall standen die Buden des Weihnachtsmarktes und Weihnachtslieder klangen aus fast jedem Geschäft. Unseren ersten großen Halt machten wir im Käthe Wohlfahrt-Museum. So langsam wurde die Weihnachtsstimmung bei allen immer und immer größer. Nach ca. einer Stunde verließen wir das Museum und machten uns auf den Weg zum Rathaus um dessen Turm zu besteigen. Von dort oben konnte man über die ganze Stadt blicken. Leider zog sich das Wetter ein wenig zu und es wurde schrecklich windig, sodass wir nicht allzu lange bleiben konnten. Nun hatten unsere Gruppenkinder Zeit sich in Rothenburg noch ein wenig alleine umzusehen. Diese Gelegenheit wollte sich natürlich niemand entgehen lassen und schon waren alle im Getümmel des Weihnachtsmarktes verschwunden. Später hatten wir uns in der Jugendherberge verabredet. Als wir dort abgekommen waren, bereiteten wir alles vor, denn es gab noch eine kleine Überraschung. Wir wollten nicht, dass unsere Gruppenkinder mit leeren Händen nach Hause kamen. Also hatten wir Material mitgenommen um Windlichter mit Mosaiksteinen zu bekleben. Es machte einen riesigen Spaß im Kleber und der Ausfugmasse mit den Fingern zu wühlen. Nach dem Abendessen ging es wieder in die Stadt, denn um 22 Uhr hatten wir eine Nachtwächterführung gebucht. Der Nachtwächter erzählte uns alles Wissenswerte von der Stadt und führte uns an markante Punkte, die für „Touries“, wie uns, von Bedeutung waren. Darunter war auch der in die Stadtmauer eingefügte Kerker, in den man nur über ein Loch in der Decke hinab gelangen konnte. Ganz schön gruselig. Die Führung dauerte ungefähr eine Stunde und danach ging es ab in die Federn. Denn ausschlafen konnten wir leider nicht sehr lange, da am Sonntag, den 11. Dezember, leider schon wieder die Heimfahrt geplant war.Nach dem Frühstück wurden die Autos mit dem Gepäck beladen und jeder hatte noch ein bisschen Zeit für sich. Um 11 Uhr war unser letzter Programmpunkt an der Reihe. Das Kriminalmuseum. Wir hatten eine eigene Führung gebucht. Die Dame erklärte alles sehr genau und zeigte uns unter anderem böse Foltermethoden aus dem Mittelalter. Jeder der JRK`ler passte gut auf und wir hatten leichten Respekt vor manchen Vitrinen, die die grausamen Geräte der damaligen Zeit zeigten. Nun stand nur noch die Heimfahrt an. Nach zwei Stunden Fahrt und schläfriger Stille im Auto, kamen wir alle heil zu Hause an. Das Wochenende war einfach traumhaft schön und wir hatten super viel Spaß!!!
Lara Kuc